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Intrawest von Aspen und KSL übernommen

Text: Lukas Scheid

Nach den Vail Resorts gerät Aspen nun ebenfalls in Kaufrausch. In einem Joint Venture mit KSL Capital Partners hat die Aspen Skiing Company jetzt auch den mehrfachen Skiresort-Betreiber Intrawest übernommen.

Aspen präsentiert sich als zweiter großer Player der Skiresort-Betreiber in Nordamerika neben Vail. Zusammen mit den Investoren der KSL Capital Partner aus Dever, Colorado, übernehmen sie die Geschäfte der Intrawest Resorts Holding. 1,5 Milliarden US-Dollar kostet die Übernahme, die Aspen konkurrenzfähig und zukunftssicher halten soll, nachdem sich die Vail Resorts bereits Whistler-Blackcomb, Park City und Stowe einverleibt hatten (Ski USA berichtete).

Intrawest, das in der Vergangenheit bereits Betreiber von Whistler, Copper Mountain, Panorama und Mammoth war, ist derzeit Eigentümer oder Anteilseigner unter anderem von Steamboat, Tremblant und Winter Park. Auch der Weltmarktführer für Heliskiing Canadian Mountain Holidays (CMH) gehört zu Intrawest. Die Geschicke aller Intrawest-Resorts werden nun in die Hände von Aspen und KSL fallen. KSL ist kein Neuling in der Ski-Industrie. Squaw Valley und Alpine Meadows gehören bereits zum Portfolio der Coloradoans.

Intrawest ist nicht der einzige Einkauf des Joint Ventures. Aspen und KSL werden außerdem die kalifornischen Mammoth Resorts übernehmen (Ski USA berichtete), zu denen neben der Mammoth Mountain Ski Area auch Snow Summit, Bear Mountain und June Mountain gehören.