Ski USA

Das große Ski- & Snowboard-Magazin für USA-Fans

Park City: Wenn Skifahrer drei Wünsche frei haben

Text: Tim White Advertorial

Diese Skireise in die USA mit MEIER´S WELTREISEN verdient ohne Zweifel eine Auszeichnung in Gold, auch wenn der Zielort lange Zeit eher für Silber stand. Im ehemaligen Minenstädtchen Park City mit seinen drei top Skigebieten werden die Träume aller Wintersportler wahr, vom gemütlichen Familientrip bis zum „Steep&Deep“-Abenteuer zwischen Felsen und Bäumen.

Gleich drei top Skigebiete, einer der schönsten Ski-Orte der USA, zahlreiche gute Restaurants und ein buntes Nachtleben, dazu die Gelegenheit, uns mit einigen Olympia-Pisten zu messen: Viel Überzeugungsarbeit musste die Dame im Reisebüro nicht leisten, bis wir uns für einen Trip mit MEIER´S WELTREISEN nach Park City entschieden hatten. Die Aussicht auf eine Woche im berühmten Powder von Utah war einfach zu verlockend.

Nach unserer Landung in Salt Lake City benötigen wir gerade einmal 45 Minuten Fahrtzeit, bis wir unser Ziel erreichen. Davon, ob der Schnee tatsächlich so trocken und pulvrig ist, wie immer behauptet wird, können wir uns im Wageninneren natürlich noch nicht überzeugen. Dass er hier in rauen Mengen fällt, steht dagegen zweifelsfrei fest: Vieles am Wegrand liegt unter einer dicken, weißen Decke verborgen, oftmals lassen sich lediglich Konturen erkennen. So stellen wir uns eine Skireise in die USA vor!

Komfortables Basislager

Unser „Basislager“ schlagen wir im Yarrow Hotel & Conference Center auf, nur rund zehn Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Zunächst beziehen wir unsere geräumigen Zimmer. Schnell nutze ich die Gelegenheit, meine Mails zu checken – Highspeed-WLAN ist verfügbar –, danach bleibt der Laptop aus. Schließlich liegt eine fantastische Woche vor uns, da brauche ich keine Ablenkung.

Zur Stärkung gibt es am Abend einen Kobe Burger im hauseigenen Restaurant „The Mountain Grill“. Fast noch etwas mehr als das saftige Fleisch auf dem Teller interessiert uns aber der Blick aus dem Fenster. Dort zeichnen sich in der Dämmerung die Berge des Park City Resorts ab, die wir ab morgen erkunden wollen. Entsprechend früh geht es für uns ins Bett. Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, werden wir unsere Kräfte brauchen.

Ein kostenloser Shuttle-Bus bringt uns morgens bis zum Lift. Die ersten Schwünge fahren wir auf den recht sanften Familienabfahrten. Nichts überstürzen ist unsere Devise, schließlich haben wir noch den Flug in den Knochen und jede Menge Zeit. Außerdem macht es einfach einen unglaublichen Spaß, perfekte Linien in die geradezu akribisch präparierten Pisten zu ziehen.

Klasse Schnee beim Treeskiing

Doch unsere Vorsätze halten nicht lange, das Gelände zwischen den Bäumen hat es uns angetan. Bis auf 3.000 Meter Höhe reichen die Wälder. Unser Ansprechpartner von MEIER´S WELTREISEN hatte uns noch erzählt, dass es in den USA durchaus üblich ist, den ganzen Berg als Spielwiese zu nutzen. Innerhalb des gekennzeichneten Skigebiets seien alle Hänge lawinenüberwacht. Trotzdem haben wir einen gewissen Respekt, denn unser Skiurlaub in den USA soll nicht am nächsten Baumstamm enden. Was wir dann aber erleben, ist einfach nur Weltklasse: Der Schnee zwischen den Bäumen ist noch besser als auf den Pisten, und weil er recht leicht und trocken ist, fällt uns der Naturslalom erstaunlich leicht.

Der gigantische Jupiter Peak.

Besondere Herausforderungen erwarten uns am 3.047 Meter hohen Jupiter Peak, wo bei den Olympischen Spielen von Salt Lake City 2002 fast alle alpinen Rennen stattfanden. Die Double Black Diamond-Abfahrten, die schwerste Kategorie in den USA, erreicht man über einen alten Doppelsessellift. Ähnlich steil geht es in der McConkey´s Bowl zu. Für echte Könner ist das hier das Paradies.

Wir steuern, nach einigen Abfahrten relativ erschöpft, die Mid-Mountain-Lodge unterhalb der Bowl an. Hier sitzen die Locals bei einem Bierchen zusammen. Das Gebäude ist natürlich in einem ausgezeichneten Zustand, doch irgendwie wirkt es alt auf uns. Einer der Kellner klärt uns auf: Park City war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine boomende Minenstadt, in der Lodge wurden in den besten Zeiten rund 1.000 Minenarbeiter pro Tag versorgt. Ob wir nicht die alten Fördertürme entdeckt hätten? Doch, haben wir – allerdings ohne zu wissen, was wir da vor uns hatten. Ein wenig können wir uns nun vorstellen, wie es hier ausgesehen haben muss, als der Berg noch reich an Silber war.

Als wir später durch die mehr als 100 Jahre alte Main Street schlendern, entdecken wir noch mehr Anzeichen der bewegten Vergangenheit von Park City. Die Backsteingebäude versprühen einen ganz besonderen Charme und die urigen Saloons wirken ziemlich einladend. Einen Drink können wir uns wohl genehmigen …

Nur für Skifahrer

Deer Valley ist Luxus pur – nur für Skifahrer.

Direkt neben Park liegt Deer Valley. Von MEIER´S WELTREISEN hatten wir erfahren, dass es regelmäßig zur Nummer 1 der amerikanischen Resorts gewählt wird – und Snowboarder dort unerwünscht sind. Wie gut, dass wir auf zwei Brettern unterwegs sind, sonst wäre uns ein einmaliges Erlebnis entgangen. Während einer der Resort-Mitarbeiter unsere Ski zum Lift trägt (was für ein Service!), erzählt er uns etwas über das Gebiet. Wartezeiten am Lift oder volle Pisten würden wir hier nicht erleben. Sind 6.500 Gäste auf den Hängen unterwegs, schließt das Resort einfach seine Kassen. Wer einmal oben ist, hat also freie Fahrt. Einen kulinarischen Tipp hat unser freundlicher Helfer auch parat: Das Raclette in der Empire Canyon Lodge, das beim Fireside-Dining vor einem der fünf Kamine live gekocht wird, sei weit und breit das beste.

Bis es so weit ist, liegt allerdings noch ein herausragender Skitag vor uns. Top präparierte Pisten wechseln sich mit fast waghalsigen Geländeabfahrten ab, besonders unterhalb des Lady Morgan-Lifts. Der Empire-Lift befördert uns zum höchsten Punkt des Gebiets, tiefschwarze Hänge finden wir in der Daly Bowl. Auch hier schwören die Locals auf ihr Treeskiing, besonders zwischen den Espen beim Quincy-Lift. Überhaupt ist Deer Valley bekannt für seine naturbelassenen Abfahrten.

Pass auf, ein Elch!

Bekannt ist mittlerweile auch The Canyons. Das Resort galt lange als Geheimtipp, wurde dann allerdings von Vail Resorts übernommen und ziemlich in den Fokus gerückt. Die Hänge hier sind ein absoluter Traum für Freerider. In der Ferne sehen wir einen Hubschrauber aufsteigen und zügig über den Gipfeln verschwinden. Hier starten die Heliskiing-Touren der Wasatch Powderbird Guides, wie man uns bei MEIER´S WELTREISEN erklärt hatte. Wir wollten es diesmal allerdings ganz konventionell mit dem Lift versuchen – und ärgern uns nun ein kleines bisschen über unsere Entscheidung. Das Vorhaben für nächstes Jahr, nach Möglichkeit dann doch zumindest einen Tag mal abzuheben, hat sich allerdings jeder von uns im Kopf notiert.

Top präparierte Pisten in The Canyons.

Außerdem ist es ja nicht so, als hätte The Canyons nicht auch so jede Menge zu bieten. Besonders im Funpark herrscht Betrieb, viele der Mädels und Jungs sind richtig gut und zeigen spektakuläre Tricks. Für ein paar Minuten bleiben wir stehen und verfolgen gebannt das Geschehen. Als wir weiterziehen, trauen wir unseren Augen nicht. Eigentlich hatten wir es für eine Art schrulligen Scherz der Einheimischen gehalten, als man uns sagte, wir sollen auf die Elche aufpassen. Doch plötzlich tritt tatsächlich einer der gemächlichen Riesen zwischen den Bäumen hervor, schaut kurz in alle Richtungen und setzt seinen Weg dann unbeeindruckt fort. Auf uns wirkt er zwar friedlich, doch wir sind dennoch froh, dass ein paar Meter zwischen uns und dem großen Geweihträger liegen. Um eine außergewöhnliche Begegnung reicher lassen wir uns später auf die Baywatch-Stühle sinken, die vor dem Restaurant „The Farm“ aufgebaut sind.

In der Mitte der Woche gönnen wir unseren müden Knochen einen Tag Pause. Ganz in der Nähe von Park City befindet sich mit dem Tanger Outlet Center ein Schlaraffenland für alle Shopping-Freunde. Topmarken zu günstigen Preisen und eine riesige Auswahl. Am Abend nehmen wir den Außen-Whirlpool des Hotels in Anspruch. Zur Abwechslung mal nicht wegen der glühenden Oberschenkel, sondern wegen der vom Shopping-Tüten tragen brennenden Arme. Und während eine weitere Ladung Schnee in dicken Flocken vom Himmel rieselt, planen wir im blubbernden Wasser schon unser Skiabenteuer für den nächsten Tag.

Name Park City Mountain Resort
Location Park City
Provinz/Bundesstaat Utah
Mountain Range Wasatch Mountains
Zielflughafen Salt Lake International Airport.
Transferzeiten 1 h