Ski USA

Das große Ski- & Snowboard-Magazin für USA-Fans

Ski-Safari Aspen & Telluride

Text: Tim White Advertorial

Safari im Wilden Westen? Nicht ganz so abwegig, wenn es sich um eine Skisafari handelt. Statt Löwen und Elefanten gibt es Wild-West-Feeling, Après-Ski deluxe und Powder vom Feinsten! Eine CANUSA-Skireise nach Telluride und Aspen, die wir so schnell nicht vergessen werden!

Unser Skiurlaub wird dieses Mal nicht irgendeine Skireise: Eine CANUSA-Skisafari nach Aspen und Telluride soll es sein. Zwei abwechslungsreiche Wochen stehen bevor. Los geht es in Aspen. Dort warten Aspens’ vier Skigebiete darauf von uns erkundet zu werden − genauso wie der legendäre Après-Ski!

Mit CANUSA nach Aspen und Telluride

Schon bei der Ankunft stellen wir fest, die charmante Stadt aus viktorianischer Zeit ist nicht ohne Grund Amerikas bekanntester Skiort und ein überaus beliebtes Skireiseziel in den USA. Die Kleinstadt Aspen wirkt auf den ersten Blick recht normal. Und auf den zweiten Blick vor allem vielseitig: Das hübsche Silberminen-Städtchen verfügt über eine lebhafte Kulturszene und es gibt unzählige verschiedene Restaurants und Bars für jeden Geschmack. Kunstliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Neben dem kulinarischen Angebot gibt es in dem 6.000 Einwohner-Städtchen rund neben zahlreichen 150 Galerien und Ausstellungen.

CANUSA TOURISTIK Aspen Snowmass 01 c CANUSA TOURISTIK

Auch wenn Glamour und Glitzer versprochen wird, Aspen muss nicht nur High-Society sein. Vor allem ist Aspen gar nicht so teuer, wie zunächst erwartet. Zahlreiche Specials und Angebote von Spezialisten wie CANUSA ermöglichen einen günstigen Aufenthalt für alle, die nicht zu tief in die Tasche greifen wollen.

Aspen und die vier Ski-Berge

Vor der großen Erkundung checken wir aber zunächst nach kurzem Transfer im Hotel ein. Die Pokolodi Lodge wird unser Zuhause für die nächsten Tage sein. Acht Übernachtungen sind hier geplant. Ein Glück, denn hier haben wir es wirklich gut angetroffen! Die Lodge befindet sich nur wenige Meter von den Pisten entfernt, ­direkt neben der Snowmass Mall. Die Zimmer sind nicht der pure Luxus, aber schön und groß. Das Bett ist riesig und bequem. Mein Zimmer hat sogar einen Balkon mit Aussicht auf die Schneelandschaft. Auch die Regeneration und Relax-Abende im Whirlpool oder das Entspannen im Außenpool nach einem anstrengenden Skitag sind gesichert.

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Am nächsten Morgen geht es nach einem leckeren kontinentalen Frühstück in der Lobby endlich los. Die nächsten fünf Tage werden wir komplett ausnutzen, um die traumhaften Skigebiete zu erkunden, die besten Abfahrten und den fluffigsten Powder zu finden. Wir müssen aber ein wenig planen, denn fest steht: Bei insgesamt 500 Pistenkilometern ist es nicht möglich, alle Abfahrten zu bezwingen. Es warten schließlich die vier Skiberge Snowmass, Aspen Mountain, Buttermilk und Aspen Highlands mit über 300 Abfahrten auf uns!

Entspanntes Cruisen und steile Hänge

Zum Warmfahren entscheiden wir uns für Buttermilk, der Nummer Eins für Familien. Verständlich, denn hier finden wir schöne breite Pisten zum entspannten Carven vor. Als nächstes steht Snowmass auf dem Programm. Das Terrain ist riesig und umfasst nochmals vier Skiberge: Elk Camp, High Alpine, Big Burn und Sam’s Knob. Das weitläufige Gebiet zeichnet sich durch vielfältige Abfahrten aus: Ideale Buckelpisten, die auch für Einsteiger geeignet sind, und grenzenlose Möglichkeiten für Fortgeschrittene und Könner. Im Gleitflug bewegen wir uns auf Big Burn abwärts, ein zwei Kilometer langes und ebenso breites, locker bewaldetes Schneefeld. Danach wird es anspruchsvoller: Mit dem High-Alpine-Lift geht es hoch zur Hanging Valley Wall, wo wir durch felsgesäumte Rinnen und Wälder fahren und unser Können abrufen müssen.

Aspen Highland Pool

Die beiden Expertenberge Aspen Mountain und Aspen Highlands heben wir uns für einen der folgenden Tage auf. Aspen Mountain ist steil, kompakt und bekannt für die vielen Buckel. Da sollten wir vorher etwas eingefahren sein! Auch Aspen Highlands, der Lieblingsberg der Locals, ist was für Könner! Aspen Mountain, der von den Locals Ajax genannt wird, befindet sich direkt im Ortszentrum. Mit der Silver Queen Gondola gelangt man in nur 13 Minuten vom Stadtrand auf den Gipfel. Hier trifft man hin und wieder auf den ein oder anderen Promi, denn der Berg erfreut sich nicht nur bei den Locals größter Beliebtheit. Das liegt sicher auch an der wunderschönen Aussicht über Aspen. Müde? Auch kein Problem, unten am Berg gibt es kostenlosen „Green Mountain“-Kaffee an der mobilen Snackbar. Auch auf dem Bergen werden die Skiurlauber verwöhnt: An den Service-Hütten gibt es Cidre, Sonnencreme, Kekse, Taschentücher und Wasser gratis! Mit so einem Service habe ich tatsächlich nicht gerechnet.

Party oder Relaxen?

Nach dem Skifahren stellt sich die entscheidende Frage: Après-Ski der Spitzenklasse, Entspannung im Hotel oder ein Bummel durch die ehemalige Silberminenstadt? Zum Glück verbringen wir hier mehrere Abende und können unser Abendprogramm ganz entspannt und nach Belieben aufteilen.

Am neunten Tag verlassen wir Aspen und seine Traumpisten. Mit dem Shuttle werden wir vom Hotel zum Flughafen gebracht und holen den Mietwagen ab. Auf geht es nach Telluride! Etwa fünf Stunden sind wir unterwegs, um die 240 Meilen zurückzulegen. Unser Weg führt an Glenwood Springs, Grand Junction und Montrose nach Telluride, wo wir im Victorian Inn für die nächsten vier Nächte einchecken.Das schöne Hotel befindet sich in der Nähe der Mountain Village Gondola, nicht weit von den Pisten entfernt. Das Sheridan Opera House und das Telluride Historical Museum sind ebenfalls in der Nähe. Zu meiner Freude sind auch Sauna und Whirlpool vorhanden.

Wild-West Feeling

In Telluride erwartet uns tatsächlich ein authentisches Wildwest-Ambiente. Das denkmalgeschützte Städtchen ist umgeben von den mächtigen Viertau­sen­dern der San Juan Mountains. Gigantisch! Telluride war einst eine boomende Minenstadt, während des Goldrauschs lebten fast 5000 Minenarbeiter und Glücksritter, die sich an den Abenden in den zahlreichen Bordellen vergnügten. Heute ist dies alles Geschichte und die einstige Minenstadt hat sich zu einem der bedeutendsten Skiorte in den USA gemausert.

Telluride Gondel c Bernhard Krieger20091217_1099

Wir laufen ein wenig durch den Ort und befinden uns auf der schnurgeraden Hauptstraße. Rechts und links schauen wir auf schmale schneebedeckte Holzhäuser mit höchstens ein oder zwei Stockwerken. Hier befinden sich einige Sportshops, Galerien und Restaurants, die sehr einladend wirken. Auf unserem Spaziergang kommen wir auch an Tellurides beliebtester Après-Ski-Location vorbei, die uns die CANUSA-Leute ans Herz gelegt hatten. Aus der New Sheridan Historic Bar ertönt laute Country Musik. Den Saloon werden wir uns in den nächsten Tagen sicher einmal genauer ansehen! Es ist ganz schön kalt, am Himmel funkeln die Sterne. Das Thermometer zeigt -17 Grad. Der sternenklare Himmel verspricht uns einen Top-Skitag für morgen.

Zwischen extremen Buckeln und purem Genuß

Und tatsächlich werde ich durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt. Die Vorfreude auf das weitläufige und extrem vielfältige Areal steigt. Landschaftlich ist Telluride das spektakulärste Skigebiet Colorados, vor kurzem wurde es zudem erweitert. Wir wollen es wissen! Da wir uns in Aspen schon warm gefahren haben, fahren wir mit Lift 6 hoch zu den Nordhängen oberhalb von Telluride, wo uns die schwarzen und doppelschwarzen Buckelpisten erwarten und die Oberschenkel brennen lassen!

Telluride Panorama c Bernhard Krieger20091217_1101

Danach brauchen wir eine Pause und belohnen uns mit „Allred’s“ Gourmetküche! Das Restaurant an der Piste bietet nicht nur ein Geschmackserlebnis der Exraklasse, sondern auch ein traumhaftes Panorama. Ein guter Tipp von den CANUSA-Experten! Danach lassen wir es etwas gemütlicher angehen und genießen Tellurides perfekte Waldabfahrten auf Apex und Sully’s sowie die atemberaubende Landschaft bei See Forever.

Den Tag lassen wir ganz entspannt im Whirpool ausklingen, denn morgen gönnen wir uns ein Skiabenteuer der Extraklasse beim Heliskiing mit Helitrax Telluride. Da heißt es fit sein!

Heliskiing erster Klasse

Uns wurde nicht zu viel versprochen! Dramatische Gipfelmassive, unendliche Weite und extrem trockener Powder auf den weiten, offenen Alpin-Hängen – ein Paradies! Sechs mal dürfen hoch bis auf fast 4000 Meter und anschließend durch den Powder fliegen. Definitiv ein Highlight unserer fantastischen Skireise.

Doch auch der schönste Skiurlaub geht einmal vorbei. Nach zwei weiteren Skitagen ist es soweit. Wir fahren noch einmal sieben Stunden nach Denver, wo wir noch eine Nacht verbringen werden, bevor der Flieger zurück Richtung Heimat geht.