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Aspen Snowmass: Kampf um den Schnee

Text: Darian Leicher

Um weiß zu bleiben, wird Aspen jetzt noch grüner. Das Skigebiet in Colorado kämpft mit allen Kräften gegen die Erderwärmung und für eine Zukunft mit Schnee. Seit über 20 Jahren setzt sich die Aspen Skiing Company für ihre „grünen“ Überzeugungen durch massive Öffentlichkeitsarbeit und diverse Maßnahmen ein.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

Give a flake: Mit der Kampagne „Give a Flake“ ruft Aspen Snowmass via Social Media die eigenen Follower auf, Politiker mit ambitionierten Klimaschutzzielen zu unterstützen. Dabei sollen auch diejenigen, die immer noch nicht an die Brisanz des Themas glauben, zum Umdenken aufgefordert werden.

Testlauf für’s E-Schneemobil: Aspen Snowmass hat sich mit Taiga Motors zusammengetan – einem Unternehmen, das E-Mobilität mithilfe innovativer Technologie fit fürs Gelände machen will. Aspen wird in der Saison 2019/2020 die jüngste Generation des E-Schneemobils von Taiga Motors einführen. Bald wolle man dann auf eine ganze Flotte zugreifen.

Pistenpläne auf Steinpapier: Aspen Snowmass druckt seine Trail Maps ab dieser Saison auf Steinpapier. Da bei der Produktion nur rund halb so viel CO2 freigesetzt wird wie bei der herkömmlichen Papierherstellung und keine giftigen Abwässer entstehen, wird das Recyclingprodukt als wichtige nachhaltige Maßnahme angesehen.

Erhöhter Mindestlohn: Für viele Menschen ist die Entscheidung zwischen „nachhaltig“ und „konventionell“ auch eine Frage des Geldbeutels. Vor diesem Hintergrund hat Aspen Snowmass den Mindestlohn auf 15 US-Dollar pro Stunde angehoben.

Der lokale Energieversorger wird „grün“: Aspens Energieversorger Holy Cross Energy hat angekündigt, rund 30 Prozent seines jährlichen Energiebedarfs aus einen neuem Windkraftwerk zu beziehen. Bis 2030 sollen 70 Prozent des jährlichen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden.