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Lawine in Jackson Hole ohne Todesfälle

Text: Darian Leicher

Am Samstagmorgen wurde im Skigebiet Jackson Hole, Wyoming, eine Lawine losgetreten. Fünf Skifahrerinnen und Skifahrer wurden von den Schneemassen erfasst, konnten sich aber selbst und mit Hilfe anderer befreien.

Die Lawine ereignete sich kurz vor zehn Uhr im Jackson Hole Mountain Resort, auf einer Strecke, die als Expert Chutes bekannt ist. Bis zu 20 Leute, darunter eine Gruppe aus Kindern, die zu einem lokalen Skiclub gehören, waren auf der Piste, als die 45 Meter breite Lawine ausgelöst wurde. Fünf Minuten später traf die Skipatrouille am Ort des Geschehens ein, um zur Hilfe zu eilen. Die fünf Personen, die am schwersten begraben worden waren, konnten sich aus eigener Kraft und mit Hilfe der anderen Retter befreien. Alle wurden zur Sicherheit in die nächstgelegene Klinik gebracht, ohne dass signifikante Verletzungen gemeldet wurden.

Das Personal des Resorts hat nun eine groß angelegte Sondierung des Gebietes und diverse Schutzarbeiten durchgeführt.

Lawinengefahr in Jackson Hole bleibt bestehen

Nichtsdestotrotz hält die Lawinengefahr auf den höher gelegenen Abfahrten des Skigebiets weiterhin an. Durch den starken Schneefall in den vergangenen Tagen sind die Bedingungen unberechenbar. Dazu kommt, dass es auf eine Schneedecke der Vorsaison schneit, die eine schlechte Struktur hat. Diese kann durch die neue Ladung frischen Schnees instabil werden. Im steilen Gelände sind von Menschen ausgelöste Lawinen am jedoch wahrscheinlichsten.