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Best of Aspen: Eine Skireise in Colorados berühmtestes Skigebiet

Text: Tim White Advertorial

Mit DERTOUR habe ich mich auf eine Skireise der besonderen Art begeben. In Aspen, Colorado, werden Powder- und Urlaubsträume wahr. Eine Reise, die sich aber nicht nur für Powderfreaks wie mich lohnt.

Hier bin ich also wieder zurück in den USA, zurück in Colorado, zurück in den Rocky Mountains. Vor knapp 30 Minuten bin ich in Denver gelandet und warte jetzt auf mein Gepäck um meine Skireise mit DERTOUR nach Aspen fortzusetzen. Glücklich steige ich in den ShuttleBus. Vier Stunden Fahrt durch die Rocky Mountains. Ich freue mich auf diesen Skiurlaub! Bewusst habe ich mich dazu entschieden, den Shuttle zu nehmen und nicht von Denver aus nach Aspen weiter zu fliegen. Auf der Tour lasse ich die majestätischen Rockys auf mich wirken. Vorbei am Dillon Reservoir, Cooper Mountain, Vail und Beavercreek durchquere ich Colorado. Viele schöne Erinnerungen verbinden mich mit den Orten die ich passiere. Hoffentlich kommen mit dieser Skireise weitere hinzu.

Aspen  ̶  da denken die meisten an Glanz und Glamour, an Hollywood, für mich aber ist es einer der besten und schönsten Wintersportorte, die ich kenne. Es stimmt schon, die Dichte an Stars und Sternchen ist hier besonders hoch. Aber darum geht es bei meinem Skiurlaub nicht. Für Wintersportler bietet Aspen eine außergewöhnliche Freiheit, hatten mir de Experten von DERTOUR versichert. Vier Skigebiete bilden den Wintersportort und alle sind bequem und kostenlos mit dem Shuttle aus dem Zentrum zu erreichen. Da wäre Buttermilk, ein wunderbares Skigebiet für Familien und Anfänger. Aspen Mountain ist ein Berg mit traumhafter Aussicht und Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene. Das größte Skigebiet in Aspen ist Snowmass, andernorts würde ich nur über das Skigebiet Snowmass berichten, doch in Aspen ist es nur eins von Vieren. Zu guter Letzt bleibt natürlich noch Highlands, der Lieblingsberg der Locals. Anspruchsvoll ist er und ein Muss für jeden Vollblut-Wintersportler. Ich werde in den nächsten Tagen wohl einiges zu erkunden und zu berichten haben.

Entspannen im Aspen Meadows Resort

Für heute begebe ich mich aber erst mal zu meiner Unterkunft. Das Aspen Meadows Resort befindet sich im Norden, leicht abseits vom Zentrum. Nachts werde ich hier gewiss meine Ruhe haben und Energie für den nächsten Tag sammeln können. Ins Zentrum ist es aber auch nicht weit, schließlich fährt alle halbe Stunde ein Shuttle. Aspen Meadows ist eine weitläufige Hotelanlage im Bauhausstil, dank seiner Lage findet man auch nachmittags und abends ein sonniges Plätzchen zum Verschnaufen. Auch der beheizte Außenpool, die Fitnessanlage sowie Whirlpool und Dampfbad laden dazu ein, am Ende des Tages zu entspannen.

Für die nötige Regeneration nach anstrengenden Pistentagen ist also ausreichend gesorgt. Auch die Zimmer laden zum Verweilen ein und sind in verschiedenen Preisklassen zu haben. Sehr erfreut stelle ich fest, dass ich im Hotel WLAN habe, das sollte helfen meine Telefongebühren niedrig zu halten. Darüber hinaus bietet das Meadows Resort neben den Sportanlagen auch verschiedene Ausflugmöglichkeiten in den Bergen.

Eincruisen in Buttermilk und Staunen in Snowmass

Meinen ersten Tag Schneetag in Aspen beginne ich mit einem leckeren Frühstück. Ausgeschlafen und voller Energie entscheide ich mich, auf dem Buttermilk zu starten. Ein wundervolles Gebiet mit einem traumhaften Ausblick auf den Pyramid Peak. Buttermilk ist ein Skigebiet für Anfänger. Fortgeschrittene Fahrer werden hier kaum gefordert, doch um mich am ersten Tag einzucarven ist Buttermilk genau richtig. Und schließlich sind da noch die vielleicht berühmtesten Funparks der Welt, die immer wieder viele Profis nach Buttermilk locken. Hier, wo jedes Jahr die Winter X-Games, das größte Sport-Event der Freestyler, stattfinden, sollte jeder, der in Aspen ist und seinen Freestyle-Fähigkeiten vertraut, mindestens einen Run wagen. Mutig stürze ich mich über die Obstakel und Rampen, lande ein paar schöne Tricks und fahre abends zufrieden von Buttermilk zurück ins Hotel.

Aspen Gondel c Bernhard Krieger

Nach einer ruhigen Nacht stehen der nächste Tag und das nächste Skigebiet in Aspen an. Heute werde ich meinen Skitag in Snowmass verbringen. Snowmass ist imposant! Größer als die anderen drei Skigebiete in Aspen zusammen, befindet es sich im Westen von Aspen und ist mit dem Shuttlebus hervorragend zu erreichen. Auf bis zu 3813 Metern Höhe erstrecken sich 130 Pistenkilometer. Vier Skiberge gilt es zu erkunden, definitiv keine Tagesaufgabe! So verbringe ich mehrere Tage in diesem atemberaubenden Gebiet. In Snowmass ist für jeden Wintersportler etwas dabei. Anfänger und Könner kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Mich reizen vor allem die Abfahrten am Big Burn und High Alpine. Double Black Diamond ist hier die Devise und eine Herausforderung für jeden erfahrenen Wintersportler. Egal ob Eastwall, Cirque Headwall, Hanging Valleys oder eine der anderen Abfahrten, die Baumrouten und Tiefschneepisten lassen mein Herz höher schlagen. Mein Fazit ist klar, Snowmass alleine ist schon ein Reise wert. Auch wenn es mich nach einigen Tagen weiterhin reizen würde in Snowmass zu fahren, so will ich mir Highlands und Aspen Mountain nicht entgehen lassen.

Auf Erkundungstour am Aspen Mountain

Aspen Mountain oder Ajax, wie ihn die Locals nennen, ist das Skigebiet, das meinem Hotel am nächsten liegt. Direkt aus dem Zentrum Aspen’s fährt die Silver Queen Gondola auf 3400 Meter und erreicht dort den Sundeck, den höchsten Punkt des Aspen Mountain. Neben vielen Buckelpisten und Steilhängen bietet der Aspen Mountain auch weit geschwungene Abfahrten für Anfänger. Nachdem ich mich in den letzten Tagen in Snowmass schon von den allerfeinsten Experttrails überzeugt habe, lasse ich auch hier die einfachen Routen links liegen. Doch es sind nicht nur die Pisten, die auf dem Ausflug auf den Aspen Mountain unvergessliche Momente zaubern. Auch der atemberaubende Ausblick, der sich mir auf das frühere Silberstädtchen bietet, wird mir in Erinnerung bleiben.

Aspen Mountain c Bernhard Krieger

Bevor ich mich in die Highlands stürze steht noch meine Schneeschuhwanderung an. Mit unserem Guide entdecken wir die Berge Aspen‘s von einer ganz anderen Seite und lernen ganz neues Terrain kennen. Ein Ausflug der sich in jedem Fall gelohnt hat. Abends machen wir dann noch das Nachtleben gemeinsam unsicher. Eines lässt sich definitiv sagen, auch für die Feierwütigen hat Aspen einiges zu bieten. Ich bin dennoch froh, dass das Aspen Meadows etwas abseits liegt und ich die nächtlichen Ausschweifungen nur mitbekomme, wenn ich selbst dabei bin.

Aspen Highlands: last but not least!

Mein DERTOUR-Urlaub in Aspen geht dem Ende entgegen und auf mich warten immer noch die Highlands. Aus gutem Grund habe ich mir dieses Gebiet bis zum Schluss aufgehoben, denn viele, die ich auf meinen Reisen getroffen habe, schwärmten mir von den Abfahrten in der Highland Bowl vor, so dass ich mir diese Tour einfach nicht entgehen lassen kann. Es soll der Höhepunkt meiner Skireise sein. Nachdem der Loge Peak auf etwas über 3500 Metern mit dem Lift erreicht ist, geht es für mich zu Fuß weiter. Knapp 200 Höhenmeter gilt es noch über den Hikingtrail zu überwinden, bevor ich auf dem Highland Peak stehe. Der 360-Grad-Blick ist überwältigend. Ich hoffe, dass die Abfahrten diesem in nichts nach stehen. Noch mitgerissen von dem Ausblick stürze ich mich in die Highland Bowl und werde nicht enttäuscht. Astreiner Powder erwartet mich auf den unpräparierten Pisten der Highland Bowl, das Highlight meiner Skireise. Insgesamt 18 unterschiedlich Abfahrten gibt es durch die Bowl, doch für alle gilt: Experts-Only. Auch in den Highlands muss ich feststellen, um wirklich jede Abfahrt mehr als nur zu testen, könnte ein ganzer Skiurlaub draufgehen. Mir bleibt nur der erste Eindruck und der ist wie in den anderen Aspen-Skigebieten überragend.

Aspen Highland Pool

Aspen Highland Pool

Meine Skireise mit DERTOUR ins Aspen Meadows Resort hat mir die Möglichkeit gegeben, Aspen und die vier eindrucksvollen Skigebiete entspannt und ausgiebig zu erkunden. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Denn das Gebiet um Aspen ist so groß, dass es einige Wochen in Anspruch nehmen wird, wirklich jede Piste einmal voll auszufahren.

Darüber hinaus kommt auch das drum herum in Aspen nicht zu kurz, viele der Hütten auf den Bergen laden mit ihrem gemütlichen und besonderen Flair zum Wiederkehren ein. Abends bieten unterschiedlichste Bars, Restaurant und Clubs einiges an Abwechslung. Doch was das angeht, sollte Aspen jeder selbst erkunden. Sehr empfehlen ist es ohne Frage einmal einen Tisch im Plato’s zu reservieren, das Restaurant am Aspen Meadows Resort liegt nicht nur direkt vor der Tür, sondern zählt in Aspen auch zu den besten.