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2020 kein Alpin-Weltcup in Nordamerika

Text: Andreas Hottenrott

Am Donnerstag hat der Internationale Ski-Verband (FIS) Änderungen seiner Alpin-Weltcup-Tournee bekanntgegeben. Die drei für Nordamerika geplanten Veranstaltungen werden nun in Europa ausgetragen. Dort geht es früher los als ursprünglich geplant.

Absage für Weltcup in Nordamerika

Zuerst Killington in den USA, dann Lake Louise in Kanada und schließlich zurück in die USA nach Vail/Beaver Creek – so sah der bisherige Ablaufplan für den Alpin-Weltcup in Nordamerika aus. Terminiert waren die Veranstaltungen für den Zeitraum von Ende November bis Anfang Dezember. Gemeinsam mit Verbänden und Veranstaltern in Kanada und den USA kam die FIS nun zu dem Schluss, die Wettbewerbe dort nicht stattfinden zu lassen. Als Grund gab man am Donnerstag mögliche Reisebeschränkungen inklusive Quarantänevorschriften sowie das hohe Risiko durch die Reisen an.

Von der Maßnahme betroffen sind bei den Damen die Technikrennen in Killington und die Speed-Rennen in Lake Louise, bei den Herren die Speed-Läufe in Lake Louse sowie die Technik- und Speed-Wettbewerbe in Vail/Beaver Creek. Alle sollen im Laufe der Saison an Austragungsorten ein Europa nachgeholt werden, die ohnehin schon im Rennkalender stehen. So könnten die Herren ein weiteres Wochenende lang in Val d’Isere gastieren. Bei den Damen stehen eine zusätzliche Abfahrt in St. Moritz und zwei Technikrennen in Courchevel im Raum. Der gesamte Kalender soll am 3. Oktober durch den FIS-Vorstand fixiert werden.

Saisonstart in Sölden vorgezogen

Bereits jetzt ist sicher, dass der Saisonstart in Sölden am 17./18. Oktober stattfindet – eine Woche früher als bisher geplant. Zuschauer sind dabei nicht zugelassen. Nach derzeitigem Stand bleibt mit dem chinesischen Yangying lediglich eine Weltcup-Station außerhalb Europas erhalten.