Ski-Pionier Stein Eriksen ist tot – US-Skiszene trauert mit Deer Valley
Die USA haben einen ihrer größten europäischen Ski-Pioniere verloren. Ski-Olympiasieger Stein Eriksen ist tot. Der charismatische Norweger starb am Sonntag, 27. Dezember 2015, im Alter von 88 Jahren im Kreise seiner Familie in seinem Haus in Park City. In den vergangenen 35 Jahren lebte und arbeitete der vielfache Weltmeister in Deer Valley bei Park City. Eriksens Name war untrennbar mit dem Luxus-Skiresort in Utah verbunden. Bis zuletzt diente Stein Eriksen Deer Valley als Ski-Direktor. Viele Ski-Urlauber haben den eleganten Skifahrer in den vergangenen Jahren auf den Pisten von Deer Valley oder in seinem Luxus-Hotel Stein Eriksen Lodge in Deer Valley persönlich kennengelernt.
Deer Valley Ski-Ikone Stein Eriksen war einer der ersten Ski-Superstars
Stein Eriksen war einer der ersten Superstars des Skisports. Bei den Olympischen Spielen 1952 in der norwegischen Hauptstadt Oslo holte er Gold im Riesenslalom und Silber im Slalom. Zwei Jahre später gewann er als erster Alpinskifahrer bei der WM 1954 im schwedischen Are drei Titel (Riesenslalom, Slalom, Kombination). Nach seiner alpinen Karriere wurde er immer mehr zum Freestyler. Er erfand den Vorwärtssalto auf Skiern, weshalb er auch als einer der Gründervater der Springer-Szene unter den Freestylern angesehen wurde.
Stein Eriksen tingelte zunächst als Ski-Lehrer durch die USA
Seit rund 60 Jahren lebte Erikssen in den USA. Zunächst arbeitete er als Skilehrer und Ski-Schuldirektor in verschiedenen Ski Resorts – darunter in Snowmass und Aspen (Colorado), Heavenly (Kalifornien) und Sugarbush (Vermont). Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau der Ski Resorts von Park City und Deer Valley.
Deer Valley Ski Resort und die Stein Eriksen Lodge trauern um ihren Pionier
„Stein war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Deer Valley-Familie, wir werden ihn sehr vermissen“, sagte Deer Valleys Präsident und Geschäftsführer Bob Wheaton. Der Präsident der nach dem Ski-Pionier benannten Stein Eriksen Lodge, Dennis Suskind, würdigte ihn als „Visionär und echten Freund“.
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